Leonhard von Plain

Wappen:  In Schwarz ein goldener Löwe

Kleinod:   Ein in Silber und Schwarz gespaltener Brackenkopf

Decke:     Schwarz-Silbe

 

Wahlspruch:

In der heilsamen Torheit liegt die wahre Weisheit und in der eingebildeten Weisheit liegt die wahre Torheit!

 

Ämter und Würden:

Kanzler, stv. Zeremonienmeister, Großkomtur

Burgschalk, Freigraf, Kassaprüfer

 

Ehrungen:

Großkomtur

Ehrenrecke des allzeit hohen Ritterordens Grüner Humpen zu Vondobona

Ehrenrecke des Güldenen Humpens zue Vindobona

Träger des Freundschaftsordens der Rosenburger Ritter zue Vindobona

Hausordensträger des w.e. Burghardt von Freisal zue Lampoding

 

Knappenernennung:       7.10.2004

 

Junkerung:                       17.09.2005                 

  

Ritterschlag:               20.09.2008 

 

Komturernennung:            1.9.2015

 

Großkomturernennung:       13.12.2018

Geschichte:
Bei Großgmain, hart an der Bayrischen Grenze, am Fuße des Untersberg, liegen die Reste der Plainburg. Der Stammsitz der einst so mächtigen Grafen Plain oder Playen,die den ganzen  Pinzgau ihr Eigen nannten, aber nicht mit den Grafen von Mittersill ident waren. Am Berg der eine Stunde von Salzburg entfernten, viel besuchten Wallfahrtskirche Maria Plain soll einst das Jagdgebiet der Grafen zu Plain gewesen sein (Plainburg). Als der Erzbischof Conrad der Zweite wegen seiner Anhängerschaft an  Papst Alexander  vom Kaiser Friedrich  Barbarossa in die Reichsacht erklärt wurde , und  die  salzburgischen  Güter  an Bayern verliehen wurde, beauftragte der Kaiser die Grafen von  Plain  und den Herzog in Kärnten mit der Vollziehung dieser Maßregeln. Ein Graf von Plain war es, der bei den hierdurch entstandenen blutigen Kämpfen fast die ganze Stadt Salzburg mit dem alten Dome am 5.April 1167 in Asche legte. Im Jahre 1360 ist dieses Dynastengeschlecht erloschen.