Haymo von Rabenstein

Wappen: In roth an schwarzer Querstange mit goldenen Ringen hängend eine
                    silberne Kirchenfahne.

Kleinod:  Ein mit weißem Pelz gestülpter rother Hut mit drei silbernen Balken belegt,
                    oben ein mit schwarzen Hahnenfedern besteckter goldener Knopf.

Decken:   Roth-Silbern

 

Wahlspruch: 

Wer mit dem Leben spielt, wer sich nicht selbst befiehlt, kommt nie zurecht, bleibt immer ein Knecht.

 

Ämter und Würden:

Freigraf

Ehrungen:

Erzgroßmeister

Großkomtur

Träger des St. Georg Ordens

Träger des "Goldenen Mauternburger Ritterkreuzes"

Mauternburger Urritter

Hausordensträger der w.e.:

- Eberhard von Goldegg
- Kunz von Kranichstein
- Burghardt von Freisaal zue Lampoding
 

Knappenernennung: 

Junkerung:                

Ritterschlag:              

Kompturernennung:    

Großkompturernennung:              

 

Großmeister:              1979 bis 1998

 

Erzgroßmeister:          seit 1998

Geschichte:
Die Rabenstein, Rabinstain auch Ramenstein sind ein Zweig der Vanstorfer. Diese, seit 1141 bekannt, waren Salzburgische Dienstmannen, anfänglich in Steiermark, später in Kärnten. Rudolf von Vanstorf (Vohnstorf) trug 1300 den Grafen von Pfannberg das „Haus ze Ramenstayn in Laventhal“ (Lavantthal) auf, so wurden die Vanstorfer mit dieser Burg Vasallen der Heunburg, dann der Pfannberg, zuletzt des Herzogs von Kärnten und nannten sich wegen dieser Lehensfeste stets von Rabenstein. Burkhard und Wilhelm von Rabenstein, deren Vorfahren, wie oben erwähnt schon frühzeitig in einem ritterlichen Dienstverhältnisse zum Erzstifte gestanden, wurden 1408 für den Herzog von Kärtnen Erbtruchsesse von Salzburg, weshalb diese Geschlecht auch hier aufgeführt erscheint. Im Jahre 1421 war Wilhelm bereits todt; auch Herr Burkhardt starb um 1425. Mit ihnen scheinen die Rabensteiner erloschen zu sein, denn Burkhardt hatte aus seiner Ehe mit Ursula von Ungnad nur ein Töchterchen, und Frau Agnes, die Schwester der beiden Obigen, Gemalin des Ortolf Göss, brachte den Rabenstein an ihre Söhne. Somit war das Salzburgische Truchsessenamt wieder erledigt.